DIGITAL TUESDAY

3D-Druck: Unser Weg von der Geschäftsidee zum Wertschöpfungsmodell

3D-Druck – Wertschöpfbarkeit, die sich lohnt!

Auch in dieser Woche hatten wir wieder einen neuen Gastvortrag am Digital Tuesday von Michael Kohlbrenner (Geschäftsführer der topmodellfabrik), in dem er uns den Weg von der Geschäftsidee zum Wertschöpfungsmodell für 3D-Druck mitteilte. 

Das neue Start-up-Unternehmen wurde 2010 gegründet, hat seinen Sitz in Tuttlingen und beschäftigt bis heute 5 Mitarbeiter. Durch den neuen 3D-Druck-Trend, den man an dem Boom im Hype-Cycle ablesen kann, lässt sich großes Potenzial abbilden. Somit ist es also ganz einfach möglich, defekte Bauteile, Häuser oder gummierte Bauteile, sowie auch nicht mehr hergestellte Ersatzteile z. B. für einen alten Oldtimer herzustellen.

“Die größte Wertschöpfbarkeit ist die Drucker-Maschineninvestition, das Personal für die Teilebestellung, die Datenaufbereitung und die Dateierstellung” – so Kohlbrenner.

Auch befragte Studenten wie Simon Meier waren erstaunt über die Entwicklung: “Durch diese Technik werden wir möglicherweise bald in der Lage sein, den Mars besiedeln zu können”.

Einen Nachteil für den 3D-Druck gibt es laut Kohlbrenner aber auch. Viele Drucker fallen in einen siebenstelligen Eurobetrag und sind somit eine sehr teure Investition für Unternehmen.

Laut Kohlbrenner werde die Zukunft aber im 4D-Druck liegen. Zurzeit arbeiten viele Unternehmen schon an einem 4D-Druck, um Gegenstände zu revolutionieren.

Zukunftsaussichten des 4D-Drucks sieht Kohlbrenner vor allem in der Medizinbranche, indem es z. B. möglich sein wird, komplexe Gegenstände, wie funktionierende Organe zu konstruieren und in Menschen einzusetzen.

Autor: Nico Brielmayer

22.10.2019