Hinton, Geoffrey E.

Geboren am:            6. Dezember 1947
Gestorben am:          –
Geburtsland:             UK
Beruf:                         Informatiker und Kognitionspsychologe
Leistungen:               Einführung des Backpropagation-Algorithmus
                                   (Verfahren für das Einlernen von künstlichen neuronalen Netzen)
                                   Konzeptentwicklung der Boltzmann-Maschine
                                   (stochastisches künstliches neuronales Netz)

Geoffrey Hinton hielt schon vor 30 Jahren an einem einfachen Satz fest: Computer können wie Menschen denken – mit Intuition statt mit Regeln. Er war überzeugt, dass neuronale Netze grundlegend für die Nachbildung von Intelligenz sind. Neben einer Reihe von weiteren Erfindungen in der neuronalen Netzwerkforschung hat er wichtige Durchbrüche in den Bereichen Deep Learning, Spracherkennung und Objektklassifizierung erreicht. Heute stellen alle großen Technologieunternehmen Hinton´s Entdeckungen in den Mittelpunkt ihrer Zukunftspläne.

 

“The apocalypse scenario where computers take over – that’s not something that could happen for a very long time.”
“We’re machines, we’re just produced biologically. Most people doing AI don’t have doubt that we’re machines. We’re just extremely fancy machines.“

 

Wikipedia-Link

Werke:

Hinton, Geoffrey (1992): How Neural Networks Learn From Experience, Scientific American.

Hinton, Geoffrey; Plaut, David, Shallice, Tim (1993): Simulating brain damage. In: Scientific American.