DIGITAL TUESDAY

Oliver Queck, Geschäftsführer und Gründer LambdaQoppa Enterprise GmbH


Prof. Dr. Hadamitzky, Herr Nemelka, Dr.-Ing. Schweiger (v.l.)

Mit einem interaktivem Vortrag, in dem Oliver Queck immer wieder die anwesenden Studenten nach ihrer Meinung fragte, endete die diesjährige Veranstaltung „Digital Tuesday“.

Herr Queck ging zunächst auf seinen persönlichen Werdegang ein.
Danach ging er auf seinen aktuellen Arbeitgeber Exxeta und auf die digitale Transformation ein.

Außerdem ging er auf die Lage in Deutschland  bzw. Europa ein und zeigte, dass andere Nationen (USA, China) deutlich weiter sind. Speziell ging er auf den Wandel ein, den viele große Unternehmen wie Amazon, Daimler oder AboutYou durchlaufen.
Mittlerweile sind diese Unternehmen eigentlich keine Modeunternehmen oder Automobilhersteller, sondern verändern sich immer mehr zu einem Tech-Unternehmen.

Im späteren Verlauf seines Vortrags, ging Herr Queck auf sein Unternehmen ein, welches er mitten in der Flüchtlingskriese, im Mai 2016 zusammen mit einem Freund gegründet hatte. Ein Problem der Flüchtlingskriese war, die genaue Erfassung der Daten der Geflüchteten. Das Startup hat sich das Ziel gesetzt, diese Erfassung zu optimieren und somit die Verteilung der Flüchtlinge zu verbessern.

So entwickelte die LQ-Enterprise GmbH eine aussagekräftige Software, in der unteranderem der genaue Beruf und andere Qualifikationen angegeben werden können. Nach einigen Startschwierigkeiten, begannen immer mehr Landkreise in Baden-Württemberg diese Software zu nutzen. Nach Aussagen von Oliver Queck nutzen mittlerweile über 1000 Integrationsmanager, für ca. 80 000 Flüchtlinge, die Software.

Mit seinem Vortag konnte Herr Queck nicht auf allgemeine Dinge in der digitalen Transformation eingehen, sondern auch zeigen was die Digitalisierung für große Unternehmen aber auch für kleine Unternehmen bis hin zu einem Startup bedeutet.

Autor: Dominik Burkert

14.01.2020